Das Wirbelsäulenportal für Berlin und Deutschland

Wirbelsäulenerkrankungen betreffen einen großen Teil der Bevölkerung. Rückenschmerzen treten bei fast allen Menschen früher oder später im Leben auf und führen häufig zu invalidisierenden Krankheitsbildern. Die Ursachen für den Rückenschmerz sind vielfältig, ebenso vielfältig sind die Therapiemöglichkeiten. Die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen, insbesondere neuartige Therapien, werden teilweise kontrovers diskutiert.

Das Wirbelsäulenportal soll sowohl interessierte Patienten, als auch niedergelassene Mediziner und Mediziner in Weiterbildung ansprechen. Das Portal gibt einen Überblick über Erkrankungen der Wirbelsäule und deren Therapiemaßnahmen. Neben den operativen Therapieoptionen werden auch die konservativen Therapiemassnahmen ausreichend gewürdigt. Aktuelle Pressemitteilungen zum Thema Wirbelsäulenerkrankungen werden ebenso erwähnt wie neue Operationstechniken und Innovationen, die auf den fachspezifischen Kongressen vorgestellt werden.

Osteoporose und Wirbelkörperfrakturen

Osteoporotischer KnochenDer veränderte Hormonhaushalt des menschlichen Körpers führt mit steigendem Alter (etwa ab dem 35. Lebensjahr) schrittweise zu einem Abbau der Knochenmasse. Dieser Vorgang kann sich im Alter bis zur Osteoporose fortführen, bei der die Knochenmasse so stark abgebaut wird, dass auch geringe Belastungen zu Brüchen an den Wirbelkörpern führen können. Fehlhaltungen sind die Folge, begleitet von Schmerzen.

Wie solche spontanen Wirbelkörperfrakturen heute behandelt werden können und was Sie noch über Osteoporose und Wirbelkörperfrakturen wissen sollten, das erfahren Sie ausführlich in unserem Kapitel zur Osteoporose.

>> zum Kapitel: Osteoporose und Wirbelkörperfrakturen

Die Skoliose

Operative Behandlung der SkolioseDie Skoliose stellt eine Verkrümmung der Wirbelsäule dar. Wir unterscheiden hierbei Skoliosen des jungen Menschen von der Skoliose im höheren Alter, die regelhaft durch degenerative Veränderungen hervorgerufen wird.

Die Skoliose des jungen Patienten tritt vor allem in Zeiten des starken körperlichen Wachstums (z. B. in der Pubertät) auf und zählt zu den Wachstumsdeformitäten. Nur der geringste Teil der Skoliosen kann auf bestimmte Ursachen wie angeborene Wirbelfehlbildungen oder Nerven- und Muskelkrankheiten zurückgeführt werden. In diesen Fällen handelt es sich um "symptomatische" oder "sekundäre Skoliosen".

Zwischen 80 % und 90 % aller Skoliosen des jungen Menschen treten dagegen ohne bisher erklärbare Ursache bei heranwachsenden Mädchen mit einer bis dahin völlig gesunden Wirbelsäule auf (idiopathische Skoliose). Die traditionelle Einteilung idiopathischer Skoliosen erfolgt nach dem Alter des Auftretens und unterscheidet zwischen infantilen (bis 4 Jahre), juvenilen (zwischen 4 bis 10 Jahre) und adoleszenten Skoliosen (über 10 Jahre bis zur Skelettreife).

Völlig getrennt von den Skoliosen des jungen Patienten ist die degenerative Skoliose des älteren Menschen zu sehen. Diese tritt fast ausschliesslich im Lendenwirbelbereich auf und beruht auf Abnutzungserscheinungen von Bandscheiben, Bändern und Gelenken. Die degenerative Lumbalskoliose bereitet massive Rückenschmerzen, führt zu Nervenausfallerscheinungen durch eine Spinalkanalstenose und/oder Neuroforamenstenose und ist operativ schwierig zu behandeln.

>> zum Kapitel: Skoliose

Die Aufgaben und Funktionen der Wirbelsäule

Nach den Maßstäben der Natur belasten wir unsere Wirbelsäule in der modernen Gesellschaft heute zu viel, zu einseitig und häufig falsch. Vorwiegend sitzende Tätigkeiten und zu wenig Bewegung sorgen für Fehlbelastungen und sind die Ursache vieler Erkrankungen der Wirbelsäule. Und das, obwohl sie aufgrund ihrer "Bauweise" sehr widerstandsfähig und stabil ist. Auch Trendsportarten führen bereits in jungen Jahren zu erheblichen degenerativen Veränderungen. Übergewicht, zu wenig sportliche Aktivitäten mit Kräftigung von Bauch- und Rückenmuskulatur tragen weiterhin dazu bei, dass der Rückenschmerz heute ein schwerwiegendes medizinisches Problem geworden ist.

Lernen Sie im Kapitel "Die Aufgaben und Funktionen der Wirbelsäule" mehr über die Anatomie, den Aufbau und die Funktionen der Wirbelsäule.

>> zum Artikel: Aufgaben und Funktionen der Wirbelsäule

Die M. wird vor allem in der Medizin zur Diagnostik verwendet und basiert auf starken Magnetfeldern. Das sog. Schnittbildverfahren (wie bei einem aufgeschnittenen Apfel) ermöglicht eine genaue Beobachtung von Knochen und Organen im Körper.
Erkrankung der Knochen - auch als Knochenschwund bezeichnet - die im Alter auftritt und Knochen anfällig für Verletzungen und Brüche macht. Bei der O. nimmt die Knochendichte durch den Abbau der Knochenmasse und -struktur stetig ab.